Paul Maenz

Wir haben die ersten fünf bis acht Jahre nur für die Galerie gearbeitet, um sie zu finanzieren. Aber es war keine Leidenszeit. Weil man sich die Künstler aussuchte und sagte: Du hast Carte Blanche. Du kriegst ein Ticket, ein Hotel und du kannst machen was du willst. Das war auch kunsthistorisch interessant, weil die Galerien […]

Rolf Ricke

Das war 1968, da stellte Richard Serra in meiner Koje auf dem Kunstmarkt eine Arbeit aus Blei aus. Und dann kommt ein sehr bekannter Händler aus München und sagte, ach, ist ja interessant, was man heute für Materialien zum Verpacken von Kunst braucht, das ist ja toll. Ich habe den richtig niedergemacht. Ich sagte: Das […]

Klaus Honnef

In Aachen war tote Hose. Wir waren alle unzufrieden und die Menschen meiner Generation litten unter dem Mehltau der Nachkriegsära. Aber es gehrte in der Kultur im Rheinland. Aus dieser Gemengelage fanden sich Leute zusammen, die den ‚Gegenverkehr’ gegründet haben. Kino wurde dort gezeigt, Literatur, Musik. Es beschränkte sich nicht auf die Kunst. „Zentrum für […]

Gary Kuehn

I had a meeting with Artschwager that I still remember who just came back from Cologne. It was on Canal Street and he said: ‚Wow, it’s so important to be in Germany because you feel like you have an identity as an artist, because people treat you like an artist.’ We were really like outsiders […]

Das Archiv

„Audioarchiv Kunst“: Stimmen der Kunstgeschichte Ein Oral Art History Projekt zu den Anfängen der zeitgenössischen Kunst im Rheinland Idee & Umsetzung: Sabine Oelze und Marion Ritter Mit Fotos von Albrecht Fuchs In der Geschichtsforschung ist es längst gängige Praxis: Mittels Originaltönen von Zeitzeugen wird die Vergangenheit als vielstimmiges Gedächtnis wachgehalten. So entsteht eine demokratische Sicht […]